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Innenansicht, Sixtinische Kapelle, Vatikan, Rom

Südwand aus dem Leben des Moses

Nordwand aus dem Leben von Jesus

Zeit für die Öffnung versiegelter Schätze

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PSC Verlag Berthold Jerg, Laurenbühlstr. 13, D-88441 Mittelbiberach, Deutschland

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Die Sixtinische Kapelle im Überblick


Die Sixtinische Kapelle ist bekannt als eine der bedeutendsten Kapellen des Vatikans und grenzt nördlich an den Petersdom. Weltberühmtheit erlangte sie allerdings durch das Beherbergen der wichtigsten Gemälde dieser Welt. Im eBook „Das Ende der Zeiten“ von Berthold Jerg wird die Sixtinische Kapelle mit ihren unschätzbaren Kunstwerken nicht nur zur bewussten Legitimation für den „Auferstandenen Christus“, sondern auch zum zentralen Mittelpunkt heuristischer Bildanalysen.


Papst Sixtus IV. (1471-1484), der in seinem Pontifikat die Kirche fast in den Untergang führte und trotzdem Namensgeber der Sixtinischen Kapelle war, hatte ursprünglich den florentinischen Architekten Baccio Pontelli damit beauftragt eine palatinische Kirche im Vatikan so umzugestalten, dass man einen würdigen Rahmen für feierliche Zeremonien erhalte. Die Wahl fiel dabei auf die päpstliche Kapelle „Cappella Magna“, die aus dem 13. Jahrhundert stammte und wahrscheinlich sogar auf die Epoche der Karolinger zurückgeht.

Der Grundriss dieser Kapelle war äußerst einfach: Ein nahezu viereckiger Raum mit den Maßen 40,93 Meter in der Länge, einer Breite von 13,41 Meter an der Ostwand, 13,11 Meter an der Nordwand und einer Höhe von 20,73 Meter beschreiben die gesamte Dimension des Gebäudes. Hinzu kommt ein herabgesetztes Bogengewölbe mit zwölf großen Fenstern, je sechs entlang der beiden Hauptseiten.


Der Fußboden war ebenfalls vorhanden und zeigte sich nach Art der Cosmaten, wie es in den romanischen Kirchen üblich war. Über eine Chorschranke wurde die Kapelle in zwei Hälften geteilt. Die eine war für die Gläubigen, die andere für den Klerus bestimmt.


Am 27. Oktober 1481 beauftragte der amtierende Papst Sixtus IV. das Malerteam um Cosimo Rosselli, Sandro Botticelli, Domenico Ghirlandaio und Pietro Perugino die Seitenwände der Kapelle mit neuen Fresken zu versehen. Etwas später kamen noch Luca Signorelli, Piero di Cosimo, Pinturicchio sowie Bartolomeo della Gatta, Andrea da Assisi, Pier Antonio und Filippino Lippi hinzu. Zum Hochfest an Maria Himmelfahrt am 15. August 1483 konnte die Sixtinische Kapelle mit den nun neu gestalteten Seitenwänden eingeweiht und der Öffentlichkeit vorgestellt werden.


Die Dekoration der Wände erfolgte in drei übereinander liegenden Bildzyklen. Die obere Reihe unter den heutigen Spitzkappen und Lünetten stellt die Reihe der Päpste dar, deren Porträts sich in den Nischen und freien Räumen zwischen den Fenstern wiederfinden. In der mittleren Reihe erkennt man Szenen aus dem „Leben des Moses“ an der Südwand sowie das „Leben des Jesus“ an der Nordwand. In der untersten Reihe wurde ein Teppichvorhang gemalt, wie es in den romanischen Kirchen weit verbreitet war.


Nach anfänglichen kontroversen Diskussionen um die Bemalung der Sixtinischen Decke mit Papst Julius II. und Intrigen seines Architekten Bramante, wurde 1506 Michelangelo Buonarroti mit dem Auftrag zur Ausmalung des Deckengewölbes der Sixtinischen Kapelle betraut. Aufgrund verschiedener Differenzen mit dem Papst floh Michelangelo jedoch zunächst von Rom nach Florenz und verweigerte den erteilten Auftrag. Etwas später nahm er aber an. An die Arbeit machte er sich im Jahr 1508.


Papst Julius II. hatte Michelangelo gebeten zwölf Apostel zu malen, entsprechend den zwölf Fenstern. „Und ihm Übrigen genüge es, wenn die Zwischenräume wie üblich mit Ornamenten aufgefüllt würden“, gab Papst Julius II. zu Protokoll. „Das wäre aber ein armes Haus“, erwiderte Michelangelo daraufhin. „Warum“, wollte Papst Julius II. wissen. Und Michelangelo gab zur Antwort: „Weil auch die Apostel arme Leute waren“. Mit dieser Antwort hatte Michelangelo vom Papst letztendlich die Erlaubnis erhalten das zu machen was er wollte.



Altargemälde

„Jüngstes Gericht“,

Sixtinische Kapelle, Michelangelo, Vatikan, Rom

Michelangelo Buonarroti

1475 - 1564

„Auferstandener Bartholomäus Christus“

Lesen Sie alle Geheimnisse um den „Auferstandenen Christus“, die heuristischen Bildanalysen der Gemälde in der Sixtinischen Kapelle und lernen Sie die Offenbarungen des „Jüngsten Gerichts“ sowie den neuen Weg zur persönlichen Erlösung kennen. Mehr dazu gibt es im eBook Das Ende der Zeiten von Berthold Jerg.


Außenansicht, Sixtinische Kapelle, Vatikan, Rom