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Die „Sintflut“ oder die „Sündflut“: Michelangelo 1508-1510,

Sixtinische Kapelle, Vatikan, Rom


Abbildung 303: Deckenfresko „Die Sintflut“ von Michelangelo in vier markierten Einzelszenen, die mit der Arche Noah in dunkelroter Markierung den Beginn der Deckenausmalung durch Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle zeigt. Dunkelblau markiert eine Figurengruppe auf einer einsamen, steinernen Insel, die von der ersten Bemalung Michelangelos und seiner Kollegen erhalten blieb und offenbar die Erkenntnisse über die Ursachen und Konsequenzen einer „Sündflut“ vermitteln soll. Dabei geht es auch um das Verständnis zu den übrigbleibenden Menschen auf vereinzelten Inseln, die als Überlebende nach einer „Wasser-Sündflut“ die Welt wieder neu aufbauen dürfen.


Die dunkelrote Markierung bebildert mit der braunen Arche des Noah den Beginn einer sich weltweit ausbreitenden Flut von Sünden, die symbolhaft für eine über das Meer sich ausbreitende Sündenschuld steht und auf die gesamte Menschheit übergehen wird. Ähnliches vermittelt die hellrote Markierung, die ebenfalls mit dem schwarz umwehenden Gewand einer Mutter davon zeugt, dass zum einen nun auch die Nachkommenschaft mit größerer Sündenschuld belastet wird, und zum anderen, dass künftig vermehrt Satan-Engel die Welt bevölkern werden. Und dieses einschlägige Szenario mit einer auf die Weltbevölkerung übergehenden Sündenschuld führt deshalb auch zu langanhaltenden und negativen Auswirkungen in der Zukunft.


Die in hellgrüner Markierung am Boden sitzende Frau liefert dafür wohl die Erkenntnis, und die lässt erkennen, dass die bisher im Untergrund des Bodens steckende Sündenschuld nun bereits wieder auf die Menschheit übergegangen ist, was über das einheitliche Grün des Bodens erkannt werden kann. Dieses Ereignis, eine auf die gesamte Menschheit wieder übergegangene Sündenschuld, die ihre Ursache im Tod von Christus hat, stellt die eigentliche Begründung für eine global zu erwartende „Wasser-Sündflut“ in der nahen Zukunft dar.


Einleuchtend wird damit auch, dass es sich tatsächlich um eine „Sündflut“, d.h. um eine weltweite Verbreitung von Sündenschuld handelt, die sich in einer ersten Stufe als weltweite Pandemie bzw. globale Lungenerkrankung wegen dem Tod von Jesus Christus am Holzkreuz vor 2000 Jahren durch Ersticken verbreiten wird. Die zweite Stufe einer Prophezeiung zum Niedergang der Welt, die sich nach dem Jüngsten Gericht aufgrund des Todes des wiedergekehrten Bartholomäus Christus ergeben wird, der stellvertretend als Opfer für die Menschheit die große sexuelle Sündenschuld trägt und die bei ihm für seine lebenslange körperliche Behinderung verantwortlich ist, ist deshalb auch der wahre Grund zum Niedergang der Welt in einer vorhersehbaren globalen „Wasser-Sündflut“, Michelangelo, 1508-1510, Sixtinische Kapelle, Vatikan, Rom.

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Die wahren Ursachen des Untergangs:

Die „Sündflut“, Julius Schnorr von Carolsfeld (1794-1874)


Abbildung 307: „Die Sündflut“ von Julius Schnorr von Carolsfeld (1794-1874) in zehn farbig markierten Einzelszenen. Farbig kolorierter Holzschnitt von „Die Bibel in Bildern“, Leipzig (Georg Wigand). Links, in oranger Markierung ist die braune Arche Noah zu erkennen, die eine Verteilung von Sündenschuld in den Meeren der Welt veranschaulichen soll. Wie bei Michelangelo sind auch im Holzschnitt „Die Sündflut“ von Julius Schnorr von Carolsfeld die Seelen der Menschen mit einer Kapuze bzw. Tuch bekleidet zu sehen. Besonderes Merkmal des Holzschnitts ist die realitätsbezogene Darstellung der Ursache einer vorhersehbaren Sündflut, die sich aufgrund dem Tod des wiederkehrenden und auferstandenen Bartholomäus Christus ergeben wird. Für diese Interpretation spricht in gelber Markierung der krumme Rücken, der zusammen mit der aufrecht stehenden Christus-Seele in roter Markierung, und dem in dunkelroter Markierung ersichtlichen und neben einem Stück Holz im Wasser treibenden toten Christus, das grundlegende Verständnis zur Ursache der Sündflut bebildert.


In hellgelber Markierung ist der weibliche Christus wahrzunehmen, die ihre Hände zum Gebet gefaltet hat und sich an die in hellgrüner Markierung ersichtliche Gottesmutter mit ihren zwei Kindern wendet, um womöglich Sühne für die vom männlichen Bartholomäus Christus getragene universelle Sündenschuld für die Menschheit zu erlangen. An der linken Seite der Gottesmutter ist in lila Markierung eine weitere Seele zu ersehen, die wahrscheinlich der Seele des weiblichen Christus entsprechen soll und den Tod durch Regenmassen in der Zukunft vorhersehen lässt. In blauer Markierung sind Engel im Himmel ersichtlich, die wegen der großen sexuellen Sündenschuld der Menschheit Wasser in Eimern über die Erde ausgießen. Wegen der erheblichen Sündenschuld der Menschheit ist vermutlich auch ein großer Anteil an Land auf der Erde verloren, was über das an einem dürren Ast festhaltende Tier in dunkelgrüner Markierung interpretiert werden kann. Die einzige Hilfe ist jetzt offenbar nur noch von der Gottesmutter und ihren beiden Kindern zu erwarten, von denen ihr Sohn seine Arme vor der Brust gekreuzt hat und damit seine wahre Identität enthüllt: der wiedergeborene männliche Bartholomäus Christus, der neben seiner seelenverwandten Schwester, dem weiblichen Christus zu erkennen ist.


Es liegt somit vor allem an den Kindern der Gottesmutter, wieviel sie von der universellen Sündenschuld der Menschheit übernehmen und damit die Schleusen des Himmels wieder zum Schließen bringen können. In hellblauer Markierung kann dann die Seele des geistig neu wiedergeborenen Christus identifiziert werden, die mit gefalteten Händen um Gnade im Himmel bittet, sodass die Flut von Regenmassen zum Stillstand kommt. Bei einem Vergleich zwischen den beiden Bartholomäus-Christus-Seelen in hellblauer und hellroter Markierung, fällt auf, dass die neue Bartholomäus-Christus-Seele in Rückansicht wohl keine Rückenprobleme haben wird, was über die jeweilige Farbe der Kopf- und Rückenbedeckung zu deuten ist. Damit lassen sich auch die unterschiedlichen Zielsetzungen der neuen Bartholomäus-Christus-Seele und der bisherigen Bartholomäus-Christus-Seele interpretieren, die deshalb wahrscheinlich auch in Vorderansicht dargestellt wurde: Denn nur über die Übernahme von universeller Sündenschuld, die bis zum Tod von Jesus Christus und weit über das Urchristentum hinaus reicht, konnte das einstige Wissen, viele neue Erkenntnisse und vor allem die Wiederkehr und Auferstehung des Christus zum Ende der Zeiten möglich werden.


Die in Vorderansicht und in roter Markierung zu ersehende Bartholomäus-Christus-Seele gibt überdies zu verstehen, dass der wiedergekehrte Bartholomäus Christus zum ersten Mal für die Menschheit in der Welt sichtbar werden wird. Dagegen bleibt der Nachfolger der auferstandenen Bartholomäus-Christus-Seele, in hellblauer Markierung, höchstwahrscheinlich unsichtbar für die Menschheit, was über die Darstellung in Rückansicht zu deuten ist. Einleuchtend wird damit auch, dass das vergangene goldene Zeitalter vor allem der Lebensphilosophie des wiederkehrenden Bartholomäus Christus zu verdanken ist, 1860, Blatt 17, Sammlung Archiv für Kunst und Geschichte, Berlin.


Abbildung 305: „Die Sintflut“ in einer Detailansicht des Sündenübergangs vom Untergrund des Bodens auf die Kinder und später Erwachsenen, der über das schwarz-blau umwehende Gewand einer stehenden und fast nackten Mutter mit ihren beiden Kindern visualisiert wurde. Dies gilt als Indiz künftiger Einschränkungen und Nachteile, die sich auch wegen dem zunehmenden Einfluss von Satan-Engeln ergeben werden, welche unter anderem über das schwarz umwehende Gewand der Mutter interpretiert werden können.


Der abgeholzte Baumstamm in hellgrüner Markierung mit einer am Boden sitzenden Frau bebildert nun deutlich erkennbar das ausgeglichene Grün des Bodens, und bestätigt damit, dass die immense Sündenschuld im Untergrund des Bodens nun bereits auf die Menschen übergegangen ist, was im Ergebnis zum Niedergang der Menschheit in einer „Wasser-Sündflut“ führen wird, bei der viele Menschen und Länder betroffen sein werden, Michelangelo, 1508-1510, Sixtinische Kapelle, Vatikan, Rom.

ZEIT über den Niedergang der Welt zu reden: Die „Sündflut“

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von Berthold Jerg