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Abbildung 86:„Römische Pietà“ von Michelangelo mit der zu beachtenden Besonderheit des abgewandten Christuskopfes von der rechten Schulter der Gottesmutter, in roter Markierung. Später positionierte Michelangelo den Kopf des Christus in anderen Skulpturen direkt an der rechten Schulter der Gottesmutter, was die Erkenntnis einer Geistes-Aufnahme von Christus durch die Gottesmutter zusätzlich fördert. Die Römische Pietà war eines seiner ersten Meisterwerke, Petersdom, Michelangelo,1498-1500, Vatikan, Rom.



Abbildung 87: Links im Detail: Der liegend abgewandte Kopf von Christus im Arm der Gottesmutter in roter Markierung. In den späteren Pietàs liegt der Kopf dagegen an der rechten Schulter der Gottesmutter, zur Aufnahme seines Geistes, Pietà, Michelangelo, Petersdom, Vatikan, Rom.


Abbildung 88: Mitte: Gottesmutter mit dem Band „MICHELANGELUS BONAROTUS FLORENT(INUS) FACIEBAT“ (Michelangelo aus Florenz hat dies geschaffen) in hellblauer Markierung, Michelangelo, Petersdom, Vatikan, Rom.


Abbildung 89: Rechts: Gesicht der Gottesmutter in gelber Markierung, Michelangelo, Petersdom, Vatikan, Rom.


Abgewandter Kopf des Christus: Marmorgruppe „Römische Pietà“, Michelangelo, 1498-1500, Petersdom, Vatikan, Rom

Vorherbestimmung zur Belegung des Grabmals: Michelangelos Moses und die Grabmal-Tragödie von Papst Julius II., Michelangelo,1505-1545

Davids Sieg über Goliath mit Intellekt: Marmorstatue des „David“, Michelangelo, 1501-1504, Palazzo della Signoria, Florenz


Abbildung 100: „David“, Kopie der Marmorskulptur vor dem Palazzo Vecchio mit dem Blick zur linken Seite unterhalb des Jesus-Christus-Emblems (YHS) in roter Markierung, der vom Nachfolgeweg von Christus zeugt und damit die entscheidende Handlung des David enthüllt: Nämlich die eines geistig durchgeführten Wettbewerbs mit Intellekt zwischen David und Goliath. Die Nacktheit des David, die eine Transparenz von Seele und Körper ermöglichen soll, veranschaulicht mit den muskulösen Armen außerdem eine zu deutende Armut, Demut und Bescheidenheit, die als wichtige Voraussetzungen zur Rekonstruktion der geistigen Wiedergeburt gelten und für einen Sieg mit Wissen und Verstand entscheidend sind, Palazzo della Signoria, Michelangelo, 1501-1504, Florenz.



Abbildung 102: „David“, Kopie der Marmorstatue im Detail mit dem Hintergrund des Jesus-Christus-Emblems (YHS) in hellblauer Markierung, das zur Wahrnehmung der Bildsprache verhilft, und bestätigt, dass es sich bei „David“ tatsächlich um den Nachfolgeweg von Christus handelt. So kann in Armut, Demut und Bescheidenheit über die engelhafte Rekonstruktion der geistigen Wiedergeburt das einstige Wissen, die Erkenntnisse und Erfahrungen vergangener Leben wiederhergestellt werden, die zum Sieg über das Wissen von Goliath verhelfen können. Nur an diesem speziellen Aufstellungsort des ursprünglichen „David“ mit dem einzigartigen „YHS“ Emblem im Hintergrund, konnte das bislang verborgene Geheimnis zur Bildsprache des „David“ und seiner christlichen Botschaft mit dem Sieg über Goliath durch Intellekt enthüllt werden, Palazzo della Signoria, Michelangelo, 1501-1504, Florenz.


Abbildung 133: Michelangelos „Moses“ als Grabmalfigur für Papst Julius II. im Detail. Die Skulptur des Moses hält in der rechten Hand ein Buch in hellgrüner Markierung, das vermutlich „Moses“ große Vergangenheit als Menschensohn bezeugen soll. Die zwei markanten und nach vorne ragenden Hörner am Kopf des Moses, in roter Markierung, sind als Symbol eines Stiers zu verstehen, die von großem, geistigen Vermögen zeugen und stellvertretend den Menschensohn kenntlich machen sollen. Ein interessantes Merkmal von Michelangelos verborgener Bildsprache findet sich auch in den beiden gespreizten Zeige- und Mittelfingern von Moses, mit denen er sichtbar in sein lockiges Barthaar in hellgrüner Markierung greift. Denn mithilfe dieser symbolischen Geste können die beiden engelhaften Frauen Rahel und Lea identifiziert werden, die links und rechts von Moses stehen und anscheinend aufgrund der großen sexuellen Sündenschuld von Papst Julius II. bei der künftigen Belegung des Grabmals mitbestimmen sollten. Als mögliches Ergebnis davon ist das Grabmal bis heute leer. Damit wird eine neue und bahnbrechende Erkenntnis Wirklichkeit, und die besagt, dass Michelangelo mit seinen erschaffenen Figuren sogar Einfluss auf künftige Ereignisse nehmen konnte, Michelangelo, 1513-1516, letzte Überarbeitung 1542, Marmor, Höhe 235 cm, San Pietro in Vincoli, Rom.

Höchste ZEIT für neues Wissen

Michelangelos David: Sieg über Goliath mit Intellekt

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von Berthold Jerg