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Abbildung 1: Titelseite „Das Ende der Zeiten“ von Berthold Jerg. Die Abbildung zeigt das Alpha und das Omega, den ersten und letzten Buchstaben des griechischen Alphabets sowie den auferstandenen Apollo Christus aus Michelangelos Altargemälde das „Jüngste Gericht“, Sixtinische Kapelle, Vatikan, Rom.

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Abbildung 3: Erster Bearbeitungsschritt der Hybrid Image Analysis (HIA). Das zu analysierende Bild oder Kunstwerk wird in Originaldarstellung vom Internet, Speichermedium oder einer Bilddatenbank auf einen Computer zur weiteren Bearbeitung übertragen. Danach wird das Bild auf Papier im Format DIN A4 Quer ausgedruckt, Berthold Jerg.

Neu: Praktische Methodik zur heuristischen Bildanalyse

„Hybrid Image Analysis“ (HIA): Der erste Bearbeitungsschritt


Abbildung 8: Hybrid Image Analysis (HIA) im vierten, fünften und sechsten Bearbeitungsschritt. Als weitere Maßnahme ist eine proportionale Änderung des gefalteten Bildes in roter Markierung und im vierten Bearbeitungsschritt durchzuführen. Im fünften Bearbeitungsschritt besteht die Aufgabe in der dunkelblauen Markierung darin, die Oberflächenstruktur zu ändern und die Farbdarstellungen zu variieren. Zusätzlich sollte das Bild vergrößert werden. Im sechsten Bearbeitungsschritt ist in hellblauer Markierung eine weitere und endgültige Vergrößerung der Bildansicht erforderlich. Jetzt sollten detaillierte Informationen wie Personen, Elemente, Objekte und Attribute durch verschiedenfarbige Kreise markiert werden, Berthold Jerg.


Abbildung 9: Hybrid Image Analysis (HIA) mit dem siebten und letzten Bearbeitungsschritt. Mithilfe einer direkten Gegenüberstellung des gefalteten Bildes, links in hellblauer Markierung, mit dem ursprünglichen Originalbild am Computer, rechts in roter Markierung, kann über eine vergleichende Darstellung und menschliche Kognition die Ikonografie des Künstlers als Voraussetzung für eine sich anschließende Bildinterpretation enthüllt werden, Berthold Jerg.

„Hybrid Image Analysis“ (HIA): Der siebte und letzte Bearbeitungsschritt

„Hybrid Image Analysis“ HIA: Der vierte, fünfte und sechste Bearbeitungsschritt


Abbildung 7: Hybrid Image Analysis (HIA) mit dem dritten Bearbeitungsschritt in roter Markierung. Dabei wird die neu erzeugte Datei der Digitalkamera in einen Computer mit Bildbearbeitungssoftware eingelesen und die Ansicht über die Funktion „Unschärfe“ verändert, was im Ergebnis zu einer neuen und veränderten Ansicht in hellgrüner Markierung führt. Danach einen ersten Versuch zur Interpretation über einen Vergleich mit dem Originalbild in hellblauer Markierung wagen. Gegebenenfalls mit mehreren Bildern des gleichen Themas in Verbindung bringen, Berthold Jerg.

„Hybrid Image Analysis“ (HIA): Der dritte Bearbeitungsschritt


Abbildung 5: Links: Hybrid Image Analysis (HIA) im zweiten Bearbeitungsschritt. Das auf DIN A4 quer ausgedruckte Bild wird nun in der Mitte per Hand gefaltet. Anschließend aufklappen und mit den beiden aufgestellten Wölbungen (links und rechts) vorbereiten zum Abfotografieren mithilfe einer Digitalkamera, Berthold Jerg.


Abbildung 6: Rechts: Durch die manuell per Hand zu erzeugende Faltung des Bildes und den daraus entstehenden beidseitigen Wölbungen ergibt sich nach dem Aufklappen ein virtueller 3-D- Blick in die Tiefe des Bildes, vergleichbar mit einem aufgeschlagenen Buch, Berthold Jerg.

„Hybrid Image Analysis“ (HIA): Der zweite Bearbeitungsschritt

Entschlüsselung von Bildsprachen in Kunstwerken mithilfe heuristischer Bildanalysen

Um neue Einblicke in die oftmals verborgenen Bildsprachen in Bildern, Skulpturen und Gemälden hervorbringen zu können, bietet sich zur Entschlüsselung eine visuell heuristische Bildanalyse als bislang effektivste Methode an.

Dabei geht es im Wesentlichen um eine systematische Untersuchung des Kunstwerks, um die in den Bildern dargestellten Personen, Gegenstände und Handlungen mithilfe menschlicher Kognition interpretieren zu können. Praktizierte Heuristik, die auf dem Fundament christlicher Werte, Ethik, Normen, Verhaltensweisen und Regeln aufsetzt, kann zu neuen Erkenntnissen, bislang verborgenen Einsichten und weltbewegendem Wissen verhelfen.

Angewandte Heuristik bildet zusammen mit der praktischen Methodik „Hybrid Image Analysis“ (HIA) die optimale Voraussetzung zur Bildanalyse und Bildinterpretation, und gilt als entscheidender Türöffner bei der Enthüllung der oftmals geheim gehaltenen Ikonografie in Kunstwerken.


Vorgehensweise zur Enthüllung verborgener Bildinhalte mithilfe der neu entwickelten praktischen Methodik „Hybrid Image Analysis“ (HIA)


Um eine möglichst realistische Interpretation des Bildinhalts zu erreichen, müssen die Bilder mehrfach mithilfe methodischer Bildbearbeitung und unterschiedlicher Bildansichten verändert bzw. neu modelliert werden. Dies beginnt im ersten Bearbeitungsschritt beispielsweise durch das Ausdrucken des Bildes auf Papier. Im nächsten Schritt wird das ausgedruckte Bild in der Mitte zunächst per Hand gefaltet und danach mit seinen beidseitigen Wölbungen wieder geöffnet, und kann darüber wie bei einem aufgeschlagenen Buch bereits eine erste Analyse des Bildinhalts in einer virtuell erzeugten 3-D-Tiefenansicht ermöglichen.


Wesentlich für den Erfolg einer heuristisch durchgeführten Bildanalyse von Kunstwerken ist eine Kombination aus analogen und digitalen Vorgehensweisen. Im Kern geht es bei der neuen Methodik „Hybrid Image Analysis“ (HIA) um ein Zusammenwirken von analoger und digitaler Bearbeitung, die das Ziel verfolgt, durch alternative Darstellungen, Variierung der Proportionen und Markierung von Detailinformationen die meist verborgene Bildsprache zu demaskieren. Die kognitive Herausforderung besteht dann darin, die Ikonografie der Künstler über forcierende Text- und Bildassoziationen (klein-groß) zu entschlüsseln. Die Hybrid Image Analysis (HIA) stellt dafür ein praktisches Werkzeug zur Verfügung, das bei einer heuristischen Bildanalyse und Bildinterpretation von Kunstwerken eine wertvolle Unterstützung anbieten kann.


Die ZEIT ist reif für die neue Methodik

„Hybrid Image Analysis” (HIA) zur Dekodierung verborgener Bildsprachen in Kunstwerken

Mehr dazu im kostenlosen eBook Manuskript „Das Ende der Zeiten“

von Berthold Jerg



Abbildung 47: Links: „Die Peinigung des heiligen Antonius“, Michelangelo zugeschrieben. Tatsächlich geht es beim heiligen Antonius, der von ca. 252-356 nach Christus lebte und mehrere Jahrzehnte als Einsiedler in der ägyptischen Wüste zugebracht haben soll, um die geistige Wiedergeburt und einen möglichen Blick auf den künftigen Lebensweg, der in der Nachfolge von Christus und durch eine Wohnortsänderung erfahren werden kann. Durch Trennung von der örtlichen Gemeinschaft, die leider in vielen Gesellschaften dieser Welt auch aus Satan-Engeln bestehen kann, hat Antonius mit seiner veränderten Örtlichkeit in die Wüste die Voraussetzung für die Wiederherstellung der geistigen Wiedergeburt aus vergangenen Leben geschaffen.


Hintergrund dafür ist die Erkenntnis, dass ein Christ durch Verlegung seines Wohnsitzes in einen anderen Ort seinen künftigen Lebensweg über die von der Schöpfung zu vermittelnde geistige Wiedergeburt erfahren kann. Dagegen ist diese besondere Gabe im erhobenen Stadium eines ortansässigen und verwurzelten Überfliegers in dunkelgrüner Markierung unmöglich, weil er dort in seiner bekannten Gemeinschaft häufig von Satan-Engeln umgeben ist, die seinen Verstand permanent mit schwarzem Sündenstaub eintrüben und es ihm damit unmöglich machen, seinen weiteren Lebensweg zu erkennen.


Deshalb ist der wegweisende Gang des Antonius in die Wüste auch mit demjenigen eines gläubigen Christen identisch, der unterhalb als Einsiedler auf dem symbolhaft zu verstehenden Boot mit weißem Segel und roter Markierung durch den Fluss der Zeit in eine fremde Örtlichkeit segelt, und dort seine geistige Wiedergeburt mithilfe der Gottesmutter oder Engel Apollo erfahren kann. Auch das seitlich unterhalb ersichtliche Felsmassiv in gelber Markierung bestätigt die Vorgänge zur Wiederherstellung der geistigen Wiedergeburt, die von Michelangelo in diesem Gemälde vermutlich auch wegen seiner großen Bedeutung für jeden Christen zum zentralen Thema erhoben wurde, 1487-1488, Öl und Tempera auf Holz, 47 x 35 cm, Kimbell Art Museum Fort Worth, Texas.


Abbildung 48: Rechts: „Die Peinigung des heiligen Antonius“, Original, Kupferstich von Martin Schongauer. Dieser Kupferstich stellt in etwas veränderter Darstellung im Vergleich zum Gemälde von Michelangelo einen ähnlichen Sachverhalt dar, dessen Inhalt sich ebenfalls an der geistigen Wiedergeburt orientiert, die bei Ortswechsel als christlicher Einsiedler erfahren werden kann. Erstellt von Martin Schongauer zwischen 1470 und 1475, Museum Unterlinden, Colmar.


„Die Peinigung des heiligen Antonius“ oder der Weg, der zur geistigen Wiedergeburt führen kann, Michelangelo zugeschrieben, 1487-1488