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Abbildung 559: Links: Altarbild „Das Jüngste Gericht“ in der Sixtinischen Kapelle von Michelangelo Buonarroti (1536-1541) mit dem auferstandenen Apollo Christus in der Bildmitte in hellblauer Markierung, der als Stellvertreter von Christus im Himmel die Auferstehung des Menschensohnes Bartholomäus Christus in weißer Markierung zum Jüngsten Gericht auf Erden begleitet und damit die Wiederkehr des Christus zum Ende der Zeiten ermöglicht. In roter Markierung erfolgt die Verkündung des Jüngsten Gerichts durch die Trompetenengel und die Seelentrennung von erlösten und verdammten Seelen. Rechts, in lila Markierung, die Seelen der zwei mit Jesus Christus gekreuzigten Verbrecher sowie neue Erkenntnisse zur weiblichen und männlichen Christus-Seele, die beweisen, dass Christus immer als seelenverbundenes Paar existiert, nämlich als weiblicher und männlicher Christus.


Rechts unten, in dunkelgrüner Markierung, die Seelen zur Verdammnis in die unterirdische Hölle mit Tiergesichtern. Links unten, in orangefarbener Markierung, das oberirdisch stattfindende Fegefeuer, aus dem die Seelen nach Verbüßung ihrer Sündenschuld aus der abgesunkenen Existenz ihres Lebens wieder aufsteigen können. Die aufsteigenden Seelen von Moses und Mohammed finden sich in dunkelblauer Markierung und kennzeichnen die Situation der Welt vor der Wiederkehr von Christus am Ende der Zeiten. Plausibel werden darüber auch die erheblichen Belastungen der menschlichen Seelen durch globale Aktivitäten, wie auch die Flüchtlingsströme in fremde Länder. Die hellgrüne Markierung illustriert dann die Nacktheit von Frauen mit den von ihnen entfachten sexuellen Reizen zur Übertragung der göttlichen Botschaften über das Eros-Phänomen an die Männer. Darüber hinaus lässt sich über diese Darstellungen die stets weibliche Gottesmutter als alleinige Schöpferin von Himmel und Erde erkennen, und andererseits, als zentrale Quelle des Wissens und der Sendung göttlicher Botschaften verstehen.


In hellgelber Markierung die Vorfahren von Christus mit der Gottesmutter zur Rekonstruktion der geistigen Wiedergeburt beim wiederkehrenden Bartholomäus Christus. Links oben, in dunkelroter Markierung, die Lünette mit der Übertragung von Erbsündenschuld an den Rücken des Christuskindes. Rechts oben die Geißelungssäule in gelber Markierung, die gleichnishaft der Wirbelsäule des Christuskindes entspricht und wo Engel augenblicklich versuchen, zu retten, was noch zu retten ist. Grund dafür ist die übergegangene Erbsündenschuld der Menschheit, die sich beim Christuskind an seinem Rücken niederschlägt und eine lebenslange, körperliche Behinderung zur Folge haben wird. Etwas darunter, rechts, in blauer Markierung, die Vergeltungsmaßnahmen von sexueller Sündenschuld bei den Männern durch sexuelle Triebverstärkung, Michelangelo, Sixtinische Kapelle, Vatikan, Rom.




Abbildung 538: Das „Jüngste Gericht“ von Michelangelo mit einer Detailansicht zur „Schlüsselübergabe an den heiligen Bartholomäus Christus“. Die symbolisch zu verstehende Schlüsselübergabe ist die entscheidende Voraussetzung dafür, die bislang verborgenen Bildsprachen der Künstler in den Gemälden der Sixtinischen Kapelle durch den heiligen Bartholomäus enthüllen zu können. Links hinter Bartholomäus, der in roter Markierung ersichtlich ist, der heilige Joachim in gelber Markierung, der zur Linderung der rechtsseitigen Rückenschmerzen von Bartholomäus seinen Beitrag leistet.


Oberhalb, in hellblauer Markierung, ein blonder Engel, der für die nebenan befindliche und auferstandene Bartholomäus-Christus-Seele, die im blauen Kapuzengewand an seiner rechten Schulter wahrgenommen werden kann, zum geistigen Vermittler der schöpferischen Geheimnisse durch die Schlüssel von Petrus wird, die den Beginn vom Ende der Zeiten bezeugen und zusammen mit Petrus in blauer Markierung ersichtlich sind. Neben diesem, und etwas oberhalb, der heilige Paulus mit erhobener rechter Hand in hellgrüner Markierung, der zur Wahrnehmung der auferstandenen Bartholomäus-Christus-Seele zum Jüngsten Gericht verhilft. Am rechten Oberschenkel des Petrus ist der heilige Markus in oranger Markierung ersichtlich, der zum auferstandenen Apollo Christus emporblickt, Michelangelo, 1536-1541, Sixtinische Kapelle, Vatikan, Rom.


Schlüsselübergabe zur Auferstehung des Bartholomäus Christus zum „Jüngsten Gericht“, Michelangelo, 1536-1541


Gegenüberstellung: Altargemälde des „Jüngsten Gerichts“ von Michelangelo, 1536-1541, mit dem Wandgemälde „Tuttomondo“ (zu dt. „Alle Welt“) von Keith Haring, 1989



Abbildung 560: Rechts: Wandgemälde „Tuttomondo“ (zu dt. „Alle Welt“) von Keith Haring. Eine direkte Gegenüberstellung mit dem „Jüngsten Gericht“ von Michelangelo Buonarroti macht deutlich, dass es sich bei dem von Keith Haring erschaffenen „Tuttomondo“ um eine weitere Darstellung des „Jüngsten Gerichts“ der Menschheit handelt, allerdings mit der von ihm neu kreierten und symbolhaften Figurensprache. In der Mitte des Wandgemäldes befindet sich in hellblauer Markierung eine Episode, die aus vier menschlichen Oberkörperfiguren besteht, an der Taille verbunden ist und im übertragenen Sinne den auferstandenen Apollo Christus bebildern soll. Auffallend dabei sind auch die unterschiedlich positionierten Arme, die ebenfalls eine spezielle Bedeutung besitzen und die Interpretation unterstützen. In weißer Markierung kann in der dort ersichtlichen Figur der auferstandene Bartholomäus Christus bzw. Menschensohn erkannt werden, der mit einem goldfarbenen Ring an seiner Hüfte zu sehen ist und mit seinem erhobenen rechten Arm auf die mittig thronende und symbolhafte Apollo-Christus-Figur verweist, seinen engelhaften Wegbegleiter.


Die blaue Figur in der Mitte, mit einem Fernseher als Kopf, in roter Markierung, dient wohl als Hinweis zur Interpretation des Kunstwerks fern in der Zukunft am Ende der Zeiten. Rechts unterhalb, in lila Markierung, Engel-Satan, der Hüter von Fegefeuer und Hölle, der in der großen, grünen Figur an der linken Seite mit gezacktem Oberkörper identifiziert werden kann. Oberhalb, eine weitere, große und rosafarbene Figur mit Kind, die vermutlich der leiblichen Gottesmutter „Rosa“ mit Christuskind entspricht und möglicherweise an diesem Ort den Startpunkt der Christus-Seele aus der Vorhölle bebildern soll. Außerdem visualisiert die in der Farbe „Rosa“ dargestellte Figur, die bei der Gottesmutter und dem wiedergeborenen Christuskind angefallene und von der Menschheit verursachte Erbsündenschuld. Unterhalb davon sind die verdammten und hinabstürzenden Seelen in die unterirdische Hölle ersichtlich.


Zudem findet sich in Draufsicht links oben eine weitere, grün bemalte Figur mit gezacktem Oberkörper in der hellgrünen bzw. dunkelblauen Markierung, die ebenfalls Engel-Satan zuzuordnen ist, und deutlich macht, dass ein Vorbeikommen an ihr mit verursachter Sündenschuld unmöglich ist. Links unten, am Bildrand, das Fegefeuer, in orangefarbener Markierung, zur Vergeltung von verursachter Sündenschuld. Dort lässt sich unterhalb die gleichnishaft dargestellte Hand von Christus ersehen, die einen goldenen Armreif trägt und sich über diese möglicherweise entscheidet, wer aufgrund von verursachter Sündenschuld und mangelhaft vollbrachter Arbeit künftig in die Hölle weitergereicht wird.


Etwas oberhalb, in dunkelblauer Markierung, die Erkenntnis zur Frauenwelt mit der sexuellen Triebentfachung über den ausgestreckten Arm der rosafarbenen Hundefigur, die als Eros-Phänomen zur Übertragung göttlicher Botschaften an die Männer interpretiert werden kann. Über das oberhalb kriechende Kind auf allen Vieren, sowie über den von der rosafarbenen Hundefigur haltenden Gegenstand, soll offenbar deutlich gemacht werden, dass der Missbrauch des Eros-Phänomens zugunsten sexueller Handlungen nicht nur zu Rückenproblemen führen kann, sondern dass diese Seelen in der Existenz ihres Lebens auch absinken können in Richtung Fegefeuer oder Hölle, was über die dort ersichtlichen Tierdarstellungen in Erfahrung gebracht  werden kann.


Oberhalb, am linken Bildrand und in hellgrüner Markierung, dann die Wiederherstellung der geistigen Wiedergeburt des Bartholomäus Christus, die von Armut, Demut und Bescheidenheit zeugt und damit die grundlegenden Voraussetzungen zur Rekonstruktion der geistigen Wiedergeburt erfüllt. Verwirklicht wurde die Wiederherstellung der geistigen Wiedergeburt durch die Gottesmutter, die bei dem wiederkehrenden Christus zu neuem Wissen, faszinierenden Einsichten und Kenntnissen von längst vergangener Leben geführt hat. Die dunkelrote Markierung mit dem blauen Delphin, der sinnbildlich für die Gottesmutter steht, zeigt nun die verbleibende Restschuld an Sünden, die bei der Rekonstruktion der geistigen Wiedergeburt offenbar erhalten blieb und bei der Figur oberhalb der symbolisch dargestellten Apollo Figur vermutlich Rückenschmerzen verursacht hat, die sich jetzt möglicherweise ebenfalls auf Apollos rechte Seite auswirken werden.


Dagegen visualisiert die Episode am Bildrand oben rechts, in gelber Markierung, das weltbewegende Ereignis zur zweiten Wiederkehr und Auferstehung des Bartholomäus Christus zum Jüngsten Gericht, welches mit dem symbolhaften Eingriff der engelhaften Scherenfigur dazu führt, dass die Schlange jetzt durchtrennt und damit die bisherige Armut der ockerfarbenen Figur, die den Menschensohn Bartholomäus darstellen soll, beendet ist. Diese fundamental neue Erkenntnis lässt sich über den rechtsseitigen und verbliebenen Armstumpf der hinauswachsenden Figur erkennen. Der verlängerte und nach oben ragende linke Arm zeugt hingegen von einer Gerichtsbarkeit am Ende der Zeiten durch den auferstandenen und wiederkehrenden Christus im Jüngsten Gericht. Einleuchtend kann deshalb werden, dass auch die Obrigkeit mit ihrem oftmals mangelhaften Verhalten und desolaten Führungsqualitäten vor dem Jüngsten Gericht des auferstandenen Christus nicht verschont bleiben wird. Keith Haring, Wandgemälde, 1989, Nordwand des Pfarrhauses der Kirche Sant‘ Antonio Abate, Pisa.

Gegenüberstellung Jüngstes Gericht Gegenüberstellung Jüngstes Gericht

ZEIT für eine Gegenüberstellung: Das „Jüngste Gericht“ von Michelangelo mit „Tuttomondo“ von Keith Haring


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von Berthold Jerg