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Abbildung 372: Deckengemälde „Die Erschaffung Adams“. Adam kann in diesem Fresko als Empfänger einer von Gott gesendeten, schöpferischen Geistes-Botschaft in roter Markierung ersehen werden. Die besondere Sitzhaltung von Adam mit seinem angewinkelten linken Bein und dem ausgestreckten linken Arm in gelber Markierung, die beide zusammen ein gleichnishaftes„T“ als Zeichen für Christus und eine göttliche Geistes-Übertragung über das Eros-Phänomen erkennen lassen, verhelfen neben der nackten und hell erleuchteten Darstellung, die offenbar als Nachfolge in der Sündenreinheit von Christus zu deuten ist, zur Wahrnehmung einer erfolgreich durchgeführten Geistes-Übertragung von Gott auf Adam.


Allerdings kann darüber auch deutlich werden, dass die Übertragung in dieser Episode nur in eine Richtung erfolgt, nämlich von Gott auf Adam. Sinnbildlich dafür steht das Bild des nackten Adam mit hell erleuchtetem Hintergrund für einen sündenreduzierten Menschen in der Nachfolge von Christus, der offensichtlich von Gott und seinen Engeln mit neuem Wissen, Weisheiten und innovativen Kenntnissen versorgt wird. Die dunkelblaue Markierung zeigt dafür den rosa gekleideten Gott in einer symbolhaft zu verstehenden, weinrot gemalten menschlichen Hirnrinde, wobei beide Farb-Merkmale möglicherweise auch den Schutz des Bildinhalts gewährleisten sollen. Mit einer leiblichen Erschaffung Adams hat das vorliegende Fresko jedoch nichts zu tun, Michelangelo, 1511-1512, Sixtinische Kapelle, Vatikan, Rom.


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Abbildung 373: „Die Erschaffung Adams“ im Detail mit einem in einer menschlichen Hirnrinde dargestellten, schwebenden Gott in weinrotem Hintergrund. Rot markiert die wichtige Einbeziehung von Engeln in die Geistes-Vermittlung von Botschaften, Wissen und Weisheiten auf den Empfänger Adam, der als Stellvertreter der Männer in dieser Szene fungiert. Bekräftigt wird die Einbeziehung von Engeln in die Vermittlung göttlicher Botschaften auf Adam durch den positionierten, linken Zeigefinger von Gott auf die rechte Schulter eines Engels. Hellblau markiert der ausgestreckte Finger Gottes in der Symbolik einer stattfindenden Geistes-Übertragung von Gott auf Adam, welche mit dem angewinkelten Bein und dem angehobenen Finger von Adam, die wichtige Voraussetzung zur geistigen Übertragung bebildert: Das Eros-Phänomen, das durch sexuelle Triebentfachung und Begierde zu einer Frau eine Erektion beim Mann hervorrufen kann und somit im Ergebnis zur kognitiven Wahrnehmung schöpferischer Botschaften verhelfen kann.


Die rosafarbene Bekleidung des männlichen Gottes, anstatt der richtigerweise an dieser Stelle darzustellenden stets weiblichen Gottesmutter, welche die alleinige Herrscherin des Himmels und der Welt und alleinige Quelle des Wissens ist, und die überdies auch für die männlichen Begierden zu Frauen verantwortlich ist, macht klar, dass Gott nicht männlich, sondern die weibliche Gottesmutter ist, Michelangelo, 1511-1512, Sixtinische Kapelle, Vatikan, Rom.

„Die Erschaffung Adams“ mit der Geistes-Übertragung von

Gott auf Adam, Michelangelo, 1511-1512


Abbildung 409: Die Libysche Sibylle in Gestalt des Gottesmutter-Engels auf ihrem Thron in hellblauer Markierung. Ihre hauptsächliche Aufgabe umfasst dabei die nächtlichen und schöpferischen Weissagungen an die Männer in der Bettstatt, welche über den an ihrem linken Ellbogen und in gelber Markierung ersichtlichen Engel Eros an die Männer weitergegeben werden. Als gleichnishaftes Attribut einer Übertragung geistiger Botschaften an die Männer hält Engel Eros eine Schriftrolle in seinem linken Arm, die im übertragenen Sinne dem Eros-Phänomen mit der Ausbildung einer Erektion entsprechen soll, um die geistigen Botschaften der Schöpfung zu empfangen und wahrnehmen zu können.


Unterhalb ihres Thrones ist ein weiterer Engel in dunkelblauer Markierung mit ihrem Namensschild und einer spezifischen Armgeste zur Wahrnehmung der rechtsseitigen Schulterthematik bei der Gottesmutter ersichtlich, vermutlich auch um die grundlegende Aufgabe der Gottesmutter zur Rekonstruktion der geistigen Wiedergeburt aus der Erbsündenschuld kenntlich zu machen. Denn nur mithilfe der wiederhergestellten geistigen Wiedergeburt von vergangenen Leben können die Menschen ihre neue Zukunft gestalten. Die Zukunft der Menschheit liegt also in ihrer Vergangenheit, Michelangelo, 1511-1512, Sixtinische Kapelle, Vatikan, Rom.


Schöpferische Weissagungen in der Bettstatt:

Libysche Sibylle, Michelangelo, 1511-1512

Konsequenzen aus dem Missbrauch des Eros-Phänomens

zugunsten sexueller Handlungen: Prophet Jeremia, Michelangelo, 1511-1512


Abbildung 412: Links: Prophet Jeremia in hellblauer Markierung mit übergeschlagenen Beinen und enttäuschtem Blick auf seinem Thron, der von Michelangelo als Selbstporträt gestaltet wurde. Der betrübt wirkende Eindruck des Propheten kommt vermutlich über die von Männern an Frauen begangene und auf Jeremia übergegangene sexuelle Sündenschuld zustande, was auch über die in gelber Markierung ersichtliche und barbusige Trägerin seines Namensschildes mit ihrem rechtsseitigen Blick hinüber zum sündigen Boas interpretiert werden kann. Eine Wahrnehmung seiner rechtsseitigen Schulter- und Rückenschmerzen kann über den dunklen Farbauftrag an seiner rechten Schulter in hellblauer Markierung erkannt werden. Eine Linderung oder Heilung kann dann möglicherweise über die beiden hinter ihm stehenden und engelhaften Frauen zustande kommen, Michelangelo, 1511-1512, Sixtinische Kapelle, Vatikan, Rom.


Abbildung 413: Rechts: Der Prophet Jeremia im Detail in hellblauer Markierung mit erkrankter rechter Schulter bzw. Rücken und beachtenswertem Fingerzeig in seinen Schoß zur Identifikation der häufigsten Sündenschuld bei den Männern: dem sexuellen Fehlverhalten im Umgang mit Frauen in roter Markierung. Dieses wichtige Detail kennzeichnet den Missbrauch des Eros-Phänomens zugunsten sexueller Handlungen und verhindert in der Konsequenz die Ausführung schöpferischer Werke. Bedeutungsvoll ist allerdings auch der von Michelangelo gestaltete und verkürzte Oberkörper des Propheten Jeremia, der in einer Vorhersehung von Michelangelo erhebliche Konsequenzen beim wiederkehrenden Bartholomäus Christus erkennbar macht. Aufgrund der übergegangenen Sündenschuld, die sich vowiegend aus vielfach verursachtem sexuellen Fehlverhalten und Missbrauch der Männer an Frauen ergibt, wird der wiedergeborene Bartholomäus Christus in einer Prophezeiung von Michelangelo einen verkürzten Oberkörper als permanente Behinderung und Stigmatisierung besitzen, Michelangelo, 1511-1512, Sixtinische Kapelle, Vatikan, Rom.



ZEIT für die„Erschaffung Adams“:

Geistes-Übertragung von Gott auf Adam

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von Berthold Jerg