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„Heilig-Geist-Geheimnis an Säulen, Kapitellen und Voluten“,

Michelangelo, 1536-1541, Biblioteca Laurenziana, Florenz

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Abbildung 107: Links: Denkmal des „Michelangelo Buonarroti“, Luigi Pampaloni, 1837-1839, Uffizien, Florenz.


Abbildung 509: Rechts: „Vittoria Colonna“, die Marquise von Pescara. Sie war eine Freundin von Michelangelo und Gottesmutter. Vittoria Colonna wurde im Jahr 1492 in Castello di Marino nahe Rom geboren. Verstorben ist die italienische Dichterin dort am 25. Februar 1547. Die Beziehung zwischen Michelangelo und ihr lässt sich bis in das Jahr 1531 zurückverfolgen. Sie war wohl Michelangelos wichtigste spirituelle Ratgeberin bei der Vorbereitung des Altargemäldes mit dem „Jüngsten Gericht“ in der Sixtinischen Kapelle (1536-1541). Ihr Mann, Fernando Francesco d’Avalos, war bereits 1525 in Mailand einer Verschwörung zum Opfer gefallen. Um 1520, unbekannter Künstler.

Michelangelos wichtigste spirituelle Ratgeberin:

Vittoria Colonna, Marquise von Pescara,1531



Abbildung 483: Links: Im Hintergrund an der Seitenwand zwei längliche Voluten (Spiralen) mit zwei nach unten auslaufenden Volutenbändern in gelber Markierung, welche symbolhaft die Ausgießung der Gaben des Heiligen Geistes im unteren Teil der Treppe darstellen sollen. In roter Markierung im Vordergrund, eine weitere, spiralförmige und große Volute, dessen oben aufgewickeltes Volutenband ebenfalls als gewichtiges Zeugnis der Gaben des Heiligen Geistes anzusehen ist und von oben nach unten verläuft, um dort die Gaben des Heiligen Geistes an die entsprechenden Menschen zu verteilen, Biblioteca Laurenziana, Florenz.


Abbildung 484: Rechts: Treppenaufgang des Vorraums zur Biblioteca Laurenziana in der Gesamtübersicht. Die besondere Dekoration der von oben nach unten laufenden Volutenbänder findet sich in mehrfacher Darstellung in den orangen Markierungen beidseits der Treppen und zeugt vom symbolhaften Ausgießen der Gaben des Heiligen Geistes im unteren Treppenbereich. Dagegen lassen die oben aufgerollten Volutenbänder in Verbindung mit den nach oben ragenden Säulen, die das Eros-Phänomen bei den Männern bebildern sollen, eine große Chance auf Wissen, Weisheit und Erkenntnisse durch die zu vermittelnden Gaben des Heiligen Geistes erkennen, die mit dem Betreten der Bibliothek oben erfahren werden können, Biblioteca Laurenziana, Florenz.


Abbildung 601: Links: Kuppelholzmodell von Sankt Peter Neu mit dem Dekor der von oben nach unten laufenden Volutenbänder zur Auflage der Kuppel über den Säulen in roter Markierung, die im übertragenen Sinne eine Vermittlung des Heiligen Geistes über das Eros-Phänomen an die Männer ermöglichen sollen. Durch das Weglassen dieser einst geplanten Volutenbänder im Baufortschritt ist ein erheblicher Mangel beim Empfang des Heiligen Geistes entstanden, der bis heute seine Wirkung zeigt. In dunkelblauer Markierung sind einige Fenster mit Dreiecksgiebel zu sehen, die später im Original abwechselnd mit Rundgiebeln verbaut wurden, Michelangelo, Giacomo della Porta und Luigi Vanvitelli, Vatikanische Museen, 1558-1561, Rom.


Abbildung 607: Rechts: Ansicht der heutigen Petersdom-Kuppel, die von Michelangelo entworfen und im Jahr 1593 leider ohne die von Michelangelo geplanten Volutenbänder in roter Markierung vollendet wurde. In Verbindung mit Rundsäulen bebildern wirkungsvolle Volutenbänder die Vermittlung der Gaben des Heiligen Geistes über das Eros-Phänomen an die Männer. Offensichtlich wurde bei der Ausführung der Kuppel darauf absichtlich oder unabsichtlich verzichtet, was einem erheblichen Baumangel gleichkommt. Die Kuppel ist 136,57 Meter hoch und hat einen Innendurchmesser von 42,56 Meter, Vatikan, Rom.

Heilig-Geist-Blockaden an der Petersdom-Kuppel

durch Weglassen der Volutenbänder, Michelangelo, 1558-1561




ZEIT für das Heilig-Geist-Mysterium an Rundsäulen, Kapitellen, Volutenbändern und der Petersdom-Kuppel


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von Berthold Jerg